Geist-Körper-Redewendungen

Manchmal spüren wir die Wirkungen unserer momentanen inneren Haltung fast augenblicklich. Dann ist es, als wären wir wie vor den Kopf geschlagen. Oder als hüpfe unser Herz vor Freude. Oder als sei uns eine Sache auf den Magen geschlagen. Oder als liefe uns eine Laus über die Leber. Oder als ginge uns etwas an die Nieren oder nähme uns den Atem. Der Volksmund kennt viele Redewendungen, die das ganzheitliche Wirken des Geistes in den Organen beschreiben.

Wenn solche Stimmungen wieder vorübergegangen sind, dann repariert der Geist den Schaden schon im nächsten Augenblick, ganz von selbst. Lassen wir allerdings schlechte Stimmungen, Sorgen, Ängste oder üble Erwartungen nicht los und machen daraus eine Gewohnheit, dann wird die Sache kritisch. Dann nämlich kommt es zu bleibenden Verformungen und Schäden im Zusammenwirken der Organe und Gewebe. Die Ursache dafür liegt dann allerdings nicht darin, dass die materiellen Bausteine unseres Körpers nicht mehr mitmachen. Denn Materie folgt einfach nur den Anweisungen des Geistes, das lehrt die Gehirnforschung. In Wahrheit gibt es keinen materiellen Automatismus. Die Neurobiologie beweist: Der Geist ist die allererste Ursache für jegliche Funktionalität des Körpers.

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