Zähne: Spiegel der Persönlichkeit

Unsere Zähne sind Teil eines erstklassigen funktionalen Netzwerks. Darin spielen Zähne, Kieferknochen, Zahnfleisch, Zunge, Gaumen und Schleimhäute mustergültig zusammen. Das Ergebnis ist eine bestens funktionierende Reihe lückenloser, makelloser Zähne.

Die Psychologie «schlechter Zähne»

Zugegeben, wenn rund um die Zähne nicht alles reibungslos läuft, dann stellen ein lückenhaftes Gebiss, schief stehende, womöglich graue Zähne, nervtote tote Zähne, deren Farbe bis zu einem satten Schwarz reichen kann, nicht allein eine gesundheitliche Belastung dar. Sie haben auch eine kosmetische und in der Folge eine psychologische Bedeutung.

Zähne signalisieren unserem Gegenüber, ob wir jung, erotisch und begehrenswert wirken, ob wir sympathisch oder unsympathisch aussehen, ob wir einen attraktiven oder unattraktiven Eindruck machen. Das alles geschieht innerhalb von Minisekunden. Wirkt die Sprache der Zähne negativ, stellt das die Besitzer dieser Zähne oft vor dauerhafte psychische Probleme. «Schlechte Zähne» und ein unattraktives Gebiss verlangen in einer »Welt des schönen Scheins« eine gehörige Portion Selbstwertgefühl und bringen nicht selten massive psychische Probleme mit sich.

Zahnunfälle, Karies und noch mehr Ärger

Trotz optimaler Zahnpflege lassen sich solche ästhetischen Ärgernisse oftmals nicht vermeiden. So können etwa durch Zahnunfälle, tiefe kariöse Defekte und andere Ursachen Zähne absterben. Dabei bricht das anfangs erwähnte perfekte Netzwerk rund um Mund und Zähne zusammen, die im Zahninneren verlaufenden Zahnnerven in ihren in weit verzweigten Kanälen sterben, der funktionale Zusammenhalt zwischen Zahn, Zahnnerv und das beide umgebende Gewebe bricht zusammen.

Die Lebendigkeit der Zähne ist dann verloren. Anders aber als noch in früheren Jahren, wird ihre Fassade heutzutage oft durch eine Wurzelbehandlung erhalten. In diesem Fall wird der in den Wurzelkanälen verlaufende Zahnnerv und mit ihm das umliegende Gewebe wird entfernt, die nun leeren Hauptkanäle werden so gründlich wie möglich gereinigt und zuletzt die Hauptkanäle mit Füllmaterial verschlossen. Damit scheint das Problem oberflächlich gesehen zunächst gelöst.

Die Kosmetik des »strahlenden Lächelns«

Die Wurzelbehandlung hat nicht nur gesundheitliche Aspekte, sie ist auch Teil einer Strategie, mit der eine hochentwickelte Zahnmedizin das gesellschaftlich akzeptierte Erscheinungsbild der sichtbaren Zahnreihe wiederherstellt. Wer sich traut, an der Oberfläche von Jugendlichkeit und Gesundheit weißer Zähne zu kratzen, der entdeckt dahinter eine »Industrie des strahlend weißen Lächelns«, welche jeder und jedem, der es mag, schöne weiße Zähne verspricht. Fast täglich kommen neue Produkte hinzu, die dieses Versprechen erneuern.

Zu den verschiedenen Möglichkeiten, das Erscheinungsbild eines Gebisses äußerlich zu verändern, gehören etwa die Zahnaufhellung (englisch bleaching), Veneers, Lumineers, Kronen, Brücken oder Implantate. Einen guten Überblick über solche Möglichkeiten, bei dem auch die Risiken solcher kosmetischer Behandlungen nicht verschwiegen werden, bietet die umfangreiche Info-Sammlung »Weiße Zähne durch Bleaching«

Zähne sind Teil des »Körperflüsterns«

Lange wurde die enge Beziehung zwischen Zähnen und Organen von der herrschenden Medizin nicht ernst genommen. Für die Erfahrungsheilkunde, die seit Generationen von ganzheitlich orientierten Ärzten umfangreiches Wissen jenseits der herrschenden Medizin sammelt, sind jedoch auch die Zähne eine bedeutende Tonart im Konzert des »Körperflüsterns«.

Die Erfahrungsheilkunde gehört nicht zu den von der herrschenden Medizin anerkannten Methoden, so als habe die Schulmedizin das Recht, über richtig und falsch, über gut und schlecht zu entscheiden. Auch die deutsche Rechtsprechung folgt dieser schulmedizinischen Haltung. Alle Aspekte des »Körperflüsterns«, obgleich auf den Forschungen der Hirnwissenschaft und Neurobiologie sowie auf damit übereinstimmendem archaischen Wissen basierend, gelten in diesem Sinne als »nicht anerkannt«.

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