Zähne und Homöopathie

Die klassische Homöopathie wurde im 19. Jahrhundert von Samuel Hahnemann entwickelt. Ihr Grundsatz folgt dem Ähnlichkeitsprinzip »Ähnliches mit Ähnlichem heilen« (lat. Similia similibus curentur). Homöopathische Medikamente, deren Schwingung dem Symptom ähnelt, geben dem Organismus einen Impuls, mit dem er seine Selbstheilungskräfte gezielt einsetzen kann. Ein Organismus, der aus dem Gleichgewicht geraten ist, wird damit angeregt, wieder in die Balance zu kommen und sich aus eigener Kraft zu heilen. Homöopathie aktiviert und stärkt mit ihren hoch verdünnten, »potenzierten« und von Nebenwirkungen freien Naturarzneien die Selbstheilungskräfte.

Homöopathie in der zahnärztlichen Praxis

Auch von naturheilkundlich ausgerichteten Zahnärzten wird sie gern eingesetzt, obwohl es so etwas wie eine »Homöopathie für die Zähne« nicht gibt. Schließlich jedoch »hängt an jedem Zahn ein ganzer Mensch«. Die Beziehungen zwischen den Zähnen und dem übrigen Organismus sind eng, auf körperlicher Organe), energetischer (Qi) und seelischer Ebene (Gefühle und Gedanken). Und so bietet es sich an, jede zahnärztliche Maßnahme homöopathisch zu begleiten.

Ursachen beseitigen und aus eigener Kraft heilen

Parallel zur Defektversorgung und Ursachenbeseitigung der herrschenden Medizin (Schmerzen, Infektionen, Entzündungen, Funktionsstörungen) ist die Homöopathie als Regulationstherapie eine starke natürliche Methode in den Bereichen der allgemeinen Zahngesundheit, Vorsorge und Dental-Hygiene. Naturheilkundlich orientierten Zahnärzten weist die klassische Homöopathie Wege zum Verständnis von Erkrankungen in der Mundhöhle und hilft, solche Störungen zu vermeiden.

Die Gabe von homöopathischen Mitteln, manchmal auch kurz »Potenzen« genannt, kann krankhafte Prozesse häufig schneller und sanfter beenden allopathische (altgriechisch anders beschaffen, verschieden) Medizin; aus ganzheitlicher Sicht, mit dem Verständnis des »Körperflüsterns«, geschieht dies sogar auf allen Ebenen des Organismus und deshalb tiefgreifender.

Karies, Wurzelbehandlung und Homöopathie

Schon bei der alltäglichen Karies- und der Wurzelbehandlung bieten sich gute homöopathische Ansätze. Auch bei Schmerzen, Entzündungen und zur Unterstützung der Wundheilung kann die Homöopathie wahre Wunder bewirken. Ein naturheilkundlich ausgerichteter Zahnarzt behandelt beispielsweise den Zahnstumpf nach der Vorbereitung des Zahns für eine Füllung direkt mit einer soweit wie möglich individuellen homöopathischen Mischung.

Obwohl es sehr Erfolg versprechende, modernere Alternativen zur konventionellen Zahnbrücke gibt, gilt diese immer noch häufig als beste Lösung. Dabei müssen meistens zwei gesunde Zähne abgeschliffen werden; ebenso bei der Zahnkrone. Das häufig dabei entstehende Schleiftrauma führt bei vielen Patienten noch Wochen später zu verminderter Vitalität und Leistungsfähigkeit, zu Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit und verstärkten Kopfschmerzen. Naturheilkundlich arbeitende Zahnärzte behandeln deshalb schon vorbeugend den Zahnstumpf, der für die Aufnahme des Zahnersatzes vorbereitet wurde, mit einer speziellen homöopathischen Mischung.

Funktionelle Störungen und »Körperflüstern«

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet für die Homöopathie sind funktionelle Störungen; bei solchen Symptomen kommt es zu Schmerzen, ohne dass ein körperlicher Befund festgestellt werden kann. Aus der Sicht eines »Körperflüsterers« stammen solche Schmerzen von der energetischen Ebene des Körpers. Die energetische Heilmethode Homöopathie ist für diese Ebene ganz besonders gut geeignet. Insbesondere also, wo die herrschende Medizin keinen Ansatzpunkt zur Behandlung von Störungen findet, gilt die homöopathische Behandlung neben den TCM-Methoden als wirkungsvoller und sanfter Weg der Heilung auch in der Zahnheilkunde. Zähne haben durch Homöopathie durchaus bessere Überlebenschancen.

Die Gabe von homöopathischen Mitteln, manchmal auch kurz »Potenzen« genannt, kann krankhafte Prozesse häufig schneller und sanfter beenden allopathische (altgriechisch anders beschaffen, verschieden) Medizin; aus ganzheitlicher Sicht, mit dem Verständnis des »Körperflüsterns«, geschieht dies sogar auf allen Ebenen des Organismus und deshalb tiefgreifender.

Indikationen für Homöopathie

Hier ein Überblick über mögliche Einsatzbereiche der Homöopathie in der Zusammenschau:

  • Zahnfleischerkrankungen (z. B. (med. Gingivitis und med. Parodontitis)
  • Zähneknirschen (med. Bruxismus)
  • Zahnmarkentzündung (med. Pulpitis)
  • eitrige Prozesse (med. Abzess)
  • Erkrankungen durch Pilze der Gattung Candida (med. Soor)
  • Kreislaufschwäche
  • Stress und Angst
  • Zungenbrennen und trockener Mund
  • Lippenherpes (med. Herpes labialis)
  • milchig-gelbliche Gebilde auf Zahnfleisch oder Mundschleimhaut (med. Aphthen)
  • Vorbeugung von Schmerzen, Blutungen und Infektionen
  • Schmerzen nach dem Zahnziehen
  • Vorbeugung von Schleiftrauma
  • Kreislaufschwäche
  • Stärkung des Immunsystems

Grundlegendes homöopathisches Wissen kann in der zahnärztlichen Praxis helfen, jeden Heilungsprozess individuell und ganzheitlich zu bewerten. Homöopathie ist – gemeinsam mit den Methoden der TCM – ein Schlüssel zur ganzheitlichen Betrachtung und Versorgung.

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